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Ausbildung zum/zur Beikoch/Beiköchin


Beiköche und -köchinnen verrichten Arbeiten, die der professionellen Herstellung von Speisen dienen, sie unterstützen Köche bei der Zubereitung von Speisen, überneh-men aber auch selbst die entsprechende Herstellung dabei wenden sie Rezepte aller Art an. Vor dem Kochen, Braten oder Grillen zerlegen Beiköche und Beiköchinnen Geflügel oder schneiden Fleisch entsprechend zu. Sie putzen das Gemüse oder den Salat, schneiden Zwiebeln und säubern den Fisch.

Beikoch/Beiköchin ist eine anerkannte Berufsausbildung für benachteiligte Men-schen. Sie ist nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) geregelt.

Anforderungen /Voraussetzungen

Die Ausbildungsanfänger/innen sind in der Regel ohne berufliche Vorbildung.

Einsatzmöglichkeiten

In kleinen Restaurantküchen werden Beiköche/innen als Allround-Fachkräfte im ge-samten Küchenbereich eingesetzt. In großen Küchen sind sie meist an der Zuberei-tung bestimmter Speisen beteiligt.

Ausbildungsinhalte

die Auszubildenden lernen u.a.
  • den Umgang mit Gästen
  • die Beratung und den Verkauf
  • entsprechende Hygiene
  • Büroorganisation und Warenwirtschaft
  • Zubereitung von Speisen
  • Werbung und Verkaufsförderung
Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert 3 Jahre.

Zwischenprüfung

Eine Zwischenprüfung findet vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres statt. In höchstens vier Stunden ist eine praktische Aufgabe zu bearbeiten.

Abschlussprüfung

Die Abschlussprüfung umfasst die schriftlichen Prüfungsfächer Fachrechnen, Fach-kunde und Wirtschafts- und Sozialkunde. In der Praktischen Prüfung sollen die Prü-fungsteilnehmer/innen zum Beispiel in höchstens 4 Stunden ein Dreigang-Menü für vier Personen herstellen und anrichten. Bei nicht eindeutigen Prüfungsergebnissen in der schriftlichen Prüfung kann eine zusätzliche mündliche Prüfung durchgeführt wer-den.

Praktika

Zur Unterstützung einer praxisnahen Ausbildung werden Praktika in verschiedenen Betrieben in unserer näheren Umgebung durchgeführt. Das Auswählen der Prakti-kantenstelle kann selbstständig, aber auch mit Unterstützung des Sozialpädagogen bzw. Ausbilders erfolgen.

Fachveranstaltungen
  • Putenfabrik Mutzschen
  • Nudelfabrik Riesa
  • Sachsenobst
  • Hotel- und Gaststättenmesse
  • Hausmesse der Hauslieferanten