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Ausbildung zum/zur Bau- und Metallmaler/in


Bau- und Metallmaler/innen sind an der farblichen Gestaltung von Gebäuden und Innenräumen beteiligt. Sie gestalten oder renovieren Fassaden durch Streichen oder Beschichten, grundieren und streichen Wände, Heizkörper, Türen und Fenster. Bau- und Metallmaler/in ist eine Berufsausbildung, sie ist nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) geregelt.

Anforderungen /Voraussetzungen

Es ist grundsätzlich keine bestimmte schulische oder berufliche Vorbildung vorge-schrieben.

Einsatzmöglichkeiten

Anstellungen finden sie überwiegend in Betrieben des Maler- und Lackierhandwerks, der Fahrzeuglackierung und der Fahrbahnmarkierung, sowie in Firmen welche Bo-denbeläge verlegen.

Ausbildungsinhalte

die Auszubildenden lernen u.a.
  • Ausführen von Nebenarbeiten
  • Vorbereiten von Untergründen
  • Ausführen von Beschichtungen, Tapezier- und Belagarbeiten
  • Verlegen von Decken-, Wand- und Bodenbelägen
  • Farbgebung und Beschriftung
Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert 3 Jahre.

Zwischenprüfung

Eine Zwischenprüfung findet vor dem Ende des zweiten Ausbildungsjahres statt. Der Prüfungsteilnehmer soll hier in höchstens 7 Stunden 3 Prüfungsstücke ausführen.

Abschlussprüfung

Die Abschlussprüfung beinhaltet einen praktischen, einem schriftlichen und eventuell einem mündlichen Teil. Der schriftliche Teil prüft, in 3 Stunden zum Beispiel in den Fächern Fachkunde, Berufsbezogenes Rechnen, Fachzeichnen, sowie Wirtschafts- und Sozialkunde. In der praktischen Prüfung soll ein Prüfstück aus einem Schwer-punktbereich angefertigt werden.
Die Prüfung wird bei der Handwerkskammer abgelegt.

Praktika

Zur Unterstützung einer praxisnahen Ausbildung werden Praktika in verschiedenen Betrieben in unserer näheren Umgebung durchgeführt. Das Auswählen der Prakti-kantenstelle kann selbstständig, aber auch mit Unterstützung des Sozialpädagogen bzw. Ausbilders erfolgen.

Fachveranstaltungen

Ausbildungsbegleitend werden Betriebe und Fachmessen besucht, bzw. besichtigt.